Kategorie-Archiv: Checkliste

Halbzeit auf dem Weg zum europäischen Datenschutzrecht

Am 25. Mai 2016 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Wirksam wird sie aber erst am 25. Mai 2018. Dies bedeutet, dass am 25. Mai 2017  die  Hälfte  der  Vorbereitungszeit  auf  das  neue  Recht  abgelaufen  ist. Das Bayerische  Landesamt es für  Datenschutzaufsicht  (BayLDA) nimmt  diesen  Tag zum Anlass, ca. 150 bayerischen Unternehmen unter Zugrundelegung des künftigen  Rechts  einen  Prüffragebogen  zuzuschicken, damit  diese  Unternehmen feststellen können, wie weit sie mit der Vorbereitung auf das neue Recht schon gekommen sind.

Damit  alle  anderen,  die diesen  Prüffragebogen  nicht  unmittelbar  erhalten  haben,  sich  ebenfalls  darüber  informieren  können,  wie  manche  Prüfungen  des  BayLDA  in  Zukunft  ablaufen könnten,  ist  dieser  Prüffragebogen  und  auch  das  entsprechende  Anschreiben  an  die  Unternehmen auf der Homepage des BayLDA unter folgendem Link erreichbar: www.lda.bayern.de/media/dsgvo_fragebogen.pdf

Quelle: www.lda.bayern.de

So können sich Unternehmen vorbereiten

Vom 25. Mai 2018 an ist die voriges Jahr verabschiedete neue EU-Datenschutzverordnung in allen Mitgliedsstaaten zu beachten. Zur „Halbzeit“ der Umstellungsfrist haben die Aufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich am Mittwoch einen Leitfaden herausgegeben, mit denen die Verantwortlichen in Unternehmen prüfen können, inwieweit sie auf die umfangreich überarbeiteten Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten vorbereitet sind und was es möglicherweise noch zu tun gilt. Sie betonen dabei, dass vom Stichtag an andernfalls hohe Bußgelder und Schadensersatzforderungen drohen.

Die Orientierungshilfe umfasst zehn Punkte. Die Kontrolleure ermuntern Firmenmitarbeiter darin dazu, auch die Geschäftsführung für das Thema zu sensibilisieren, eine Bestandsaufnahme durchzuführen und die Rechtsgrundlagen zur Verarbeitung personenbezogener Informationen zu prüfen. Folgeabschätzungen müssten implementiert, Melde- und Konsultationspflichten organisiert, Betroffenen- und Informationsrechte umgesetzt werden. Datenschutz sei möglichst durch die Technik und Voreinstellungen (Privacy by Design und Default) zu gewährleisten, eine gegebenenfalls nötig Dokumentation zu organisieren.

Quelle: www.heise.de

IT-Sicherheit im Handwerk

Das Projekt IT-Sicherheit im Handwerk, mit dem Ziel Handwerksbetriebe für die Risiken der Informationstechnologie zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung entsprechender Sicherheitskonzepte zu unterstützen, stellt folgende Checklisten zur Verfügung: