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Unternehmen nutzen bei Thema Sicherheit externes Know-how

In puncto IT-Sicherheit vertrauen Unternehmen immer häufiger auf externe IT-Dienstleister bei der Unterstützung, Einführung und Wartung von IT-Sicherheitssystemen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bitkom-Umfrage. Auch die Bedeutung von Security as a Service aus der Cloud steigt.

In der deutschen Industrie arbeitet knapp die Hälfte der Unternehmen (46 Prozent) bei der Umsetzung digitaler Sicherheitsmaßnahmen mit einem externen IT-Dienstleister zusammen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 10 Mitarbeitern ergeben. Bei einem Viertel (24 Prozent) übernimmt ein externer Dienstleister sogar die gesamte Verantwortung für die IT-Sicherheit. Bei einem Fünftel (20 Prozent) sind sowohl die eigene IT-Abteilung als auch ein Dienstleister dafür verantwortlich. In 56 Prozent der Unternehmen kümmert sich ausschließlich die eigene IT-Abteilung um das Thema.

Source: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Unternehmen-nutzen-bei-Thema-Sicherheit-externes-Know-how.html

 

Welche Kosten entstehen bei einem Cyberangriff?

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft durchdringt alle Bereiche. Immer neue Trends wie Industrie 4.0, Big Data, Car2Car-Kommunikation bringen neue Risiken und Chancen mit sich. Die damit verbundenen Chancen sind elementar um gesellschaftliche und politische Herausforderungen bewältigen zu können und dabei den Anschluss in einer globalisierten Welt nicht zu verlieren.
Seit wenigen Jahren stehen aber auch die Risiken immer mehr im Vordergrund einer unternehmerischen und politischen Betrachtung (IT-Sicherheitsgesetz). Präventive Ansätze gelten schon lange nicht mehr als ausreichend, um den Gefahren aus dem Cyberraum adäquat zu begegnen.

Doch welche Schäden entstehen eigentlich bei einem erfolgreichen Angriff? Welche Kosten sind mit den jeweiligen Schäden verbunden? Was sind die Folgen einer bestimmten Schadensart? Welche Haftungspflichten wurden vielleicht verletzt, welche bestehen jetzt?

Mit dem hier vorliegenden Leitfaden möchte der Dialogkreis „Informations- und Cybersicherheit“ des Bitkom das skizzierte Thema aufgreifen. Ziel ist es, einen praktischen Mehrwert für die Unternehmensleitung, IT-Verantwortliche und sicherheitsverantwortliche Mitarbeiter in den Unternehmen zu schaffen. Das Werk soll dabei den nötigen Überblick geben, um die jeweiligen Schadensarten pragmatisch einordnen zu können. Gleichzeitig dient dieses Werk sowohl zur Risiko-Beurteilung, der daraus abzuleitenden Budget-Frage für die IT-Sicherheit eines Unternehmens, aber auch ist für den Notfall ein guter Ratgeber.

Source: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Welche-Kosten-entstehen-bei-einem-Cyberangriff.html

Erst jedes zehnte Industrieunternehmen gegen Cybercrime versichert

Jedes zehnte Industrieunternehmen (11 Prozent) hat in Deutschland eine Versicherung gegen Hackerangriffe und andere IT-Risiken abgeschlossen. Weitere 9 Prozent planen den Abschluss einer Versicherung und 26 Prozent diskutieren das zumindest. Für fast die Hälfte der befragten Unternehmen (49 Prozent) ist eine Cybercrime-Police aktuell kein Thema. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 10 Mitarbeitern ergeben.

Source: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Erst-jedes-zehnte-Industrieunternehmen-gegen-Cybercrime-versichert.html

IT-Sicherheit ist für IT-Unternehmen das Thema des Jahres 2016

Die jährliche Trendumfrage des Digitalverbandes Bitkom hat die wichtigsten Digitalthemen 2016 ermittelt. IT-Sicherheit, Cloud Computing und Industrie 4.0 sind die drei wichtigsten Digitalthemen des Jahres. In der Spitzengruppe folgen Big Data und das Internet of Things.

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Demnach liegt das Thema IT-Sicherheit, wie bereits vor zwei Jahren, mit 59 Prozent der Nennungen an der Spitze. Der Dauerbrenner Cloud Computing folgt mit 58 Prozent dicht dahinter. Damit konnte Industrie 4.0 im Vergleich zum Vorjahr einen Platz gut machen und landet erstmals unter den drei wichtigsten Themen: Die Digitalisierung von Produktionsprozessen unter dem Schlagwort Industrie 4.0 nennen 54 Prozent der befragten Unternehmen. Auf 51 Prozent kommt die Auswertung großer Datenmengen (Big Data). Das „Internet der Dinge“ folgt auf Platz fünf. 47 Prozent der IT-Manager betrachten das Internet of Things als wichtiges Digitalthema.

Weitere Informationen sowie alle Ergebnisse der Trendumfrage finden Sie hier.

Die zehn größten Gefahren im Internet

Schadsoftware in Form von Trojanern und Würmern ist derzeit die größte Gefahr im Internet. Das berichtet der Digitalverband BITKOM. Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus, während sich Würmer selbst über das Internet verbreiten und infizierte Rechner beschädigen. „Jeden Tag tauchen rund 350.000 neue Varianten von Schadsoftware im Internet auf“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Nutzer müssen sich und ihre Daten vor kriminellen Hackern und neugierigen Geheimdiensten schützen.“ Auf dem zweiten Platz im Ranking der größten Gefahren im Internet liegen Attacken durch webbasierte Software, auch bekannt als „Drive-By-Downloads“. Oft reicht der Besuch einer infizierten Website, um sich unbemerkt Schadsoftware herunterzuladen. Als weitere Gefahren folgen manipulierte Smartphone-Apps, massenhaft ferngesteuerte Computer (Botnetze), infizierte E-Mails (Spam) und das Abgreifen sensibler Zugangsdaten (Phishing). Grundlage der Angaben ist ein aktueller Bericht der European Network and Information Security Agency. BITKOM erläutert die größten Bedrohungen und erklärt, wie sich Nutzer schützen können.

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Jeder Zweite Bundesbürger würde biometrische Daten einsetzen

Einfache Passwörter werden immer schneller geknackt. Und auch schwierige Passwörter können gestohlen und missbraucht werden, so sie nicht ihrerseits gut geschützt sind. Für sensible Daten wünschen sich viele Verbraucher deshalb zusätzlichen Schutz – etwa durch Verschlüsselung en mit biometrischen Daten. Jeder zweite Bundesbürger ab 14 Jahren (50 Prozent) kann sich vorstellen, bargeldlose Zahlungen etwa per Fingerabdruck oder Iris-Scan abzusichern. Dies entspricht gut 35 Millionen Bundesbürgern. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

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Sicherer E-Mail-Versand ist die große Ausnahme

Ein Jahr nach den ersten Berichten über großflächige Abhörmaßnahmen von Geheimdiensten im Internet bleibt der verschlüsselte Versand von beruflichen E-Mails die große Ausnahme, wie eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM zeigt.

Fast zwei Drittel der Befragten können ihre dienstliche E-Mails (am Arbeitsplatz) nicht verschlüsseln. Für 19 Prozent der Befragten sind die technischen Voraussetzungen für eine Verschlüsselung gegeben, eine Verschlüsselung der E-Mails wird aber grundsätzlich nicht eingesetzt.  Gerade einmal jeder Siebte (16 Prozent) verschlüsselt zumindest hin und wieder berufliche E-Mails.

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