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IT-Sicherheit in der digitalen Revolution

Die Bedrohungslage für Unternehmen und Organisationen verändert sich, das zeigen die jüngsten Angriffe auf Systeme wie beispielsweise die „WannaCry“-Attacke. Europol registrierte über 230.000 Rechner in 150 Ländern, die von der Ransom-Software befallen wurden. Betroffen sind staatliche Institutionen wie das russische Innenministerium oder der britische National Health Service ebenso wie öffentliche Einrichtungen, wie Krankenhäuser oder große Unternehmen wie die spanische Telefongesellschaft Telefónica und der französische Autobauer Renault. Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Urheber der Attacke eine Schad-Software einsetzten, die eigentlich vom US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) stammt, jedoch in falsche Hände geraten ist.

Die WannaCry-Attacke ist das jüngste Beispiel für groß angelegte Cyber-Attacken, die Unternehmen und Behörden immer größere Sorgen bereiten. 74 Prozent der IT-Sicherheitsentscheider in Unternehmen stufen das Risiko von Cyber-Angriffen als hoch oder sehr hoch ein und bezeichnen diese als größte Bedrohung, ergab eine Befragung von nahezu 800 IT- und IT-Security-Entscheidern in Deutschland durch Computerwoche und CIO. Doch sind Cyber-Attacken längst nicht die einzige Gefahr für die IT-Sicherheit. Auf Platz zwei der Sicherheitsbedrohungen (64 Prozent der Befragten) stehen Nachlässigkeiten der eigenen Mitarbeiter, gefolgt von Industriespionage (52 Prozent) an dritter Stelle.

Bereits heute zeigt sich, dass die gängigen Sicherheitskonzepte angesichts der technologischen Weiterentwicklung im Rahmen der digitalen Revolution nicht mehr greifen oder zu aufwendig und teuer sind, um bei der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten einen ausreichenden Schutz zu bieten. Je komplexer die Technologie, desto größer wird das Spektrum der Bedrohungen. Am stärksten wird dieser Veränderungsprozess von den folgenden vier Entwicklungen vorangetrieben:

  • Verlagerung von IT und Anwendungen in die Cloud
  • Zunahme mobiler Anwendungen
  • die Entwicklung des Internets der Dinge
  • APIs und die Entwicklung der Plattform-Economy

 

Weiter Informationen finden Sie hier: www.cio.de/a/it-sicherheit-in-der-digitalen-revolution,3558441

Quelle: www.cio.de

Bitkom Mittelstands-Tour in der IHK Akademie Mittelfranken am 01.02.2017

d9a711d3-cb09-4fbd-b6a0-25c658c9a987Am 1. Februar 2017 macht die Bitkom Mittelstands-Tour unter dem Motto „In 10 Schritten Digital“ in der IHK Nürnberg Station. Gemeinsam mit dem Digitalverband freuen wir uns auf erfahrene IT-Experten und über 100 Teilnehmer aus dem Mittelstand. Im Mittelpunkt: Konkrete Hinweise und Tipps für kleine und mittelständische Unternehmen, wie die digitale Transformation gelingt. Nach kurzen Impulsvorträgen tauschen sich die Teilnehmer in parallel stattfindenden Workshops mit den Referenten und Unternehmern aus der Region aus.

Den Flyer mit Agenda finden Sie hier: http://www.ihk-nuernberg.de/de/media/PDF/Innovation-Umwelt/it/einladung_mittelstands-tour_01.02.2017_nuernberg.pdf

Eine kostenlose Anmeldung ist unter www.mittelstand-tour.de möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Source: www.mittelstand-tour.de

Start des Digitalbonus: Förderung für Ihre Digitalisierungsmaßnahmen

Die Digitalisierung wird ein immer stärkerer Wachstumstreiber für die Wirtschaft. Das neue Förderprogramm des Freistaates gewährt KMUs Unterstützung bei der Digitalisierung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen. Ein weiterer Förderschwerpunkt liegt auf der IT-Sicherheit. Hierfür stehen in den kommenden vier Jahren bis zu 80 Millionen Euro zur Verfügung.

Varianten und Förderhöhe:

Der Digitalbonus wird in drei Varianten angeboten, die auch verschieden kombiniert werden können:

Im Rahmen des Digitalbonus Standard wird für Digitalisierungsmaßnahmen und IT-Sicherheit ein Zuschuss von bis zu 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Für Digitalisierungsmaßnahmen mit höherem Innovationsgehalt wird der Digitalbonus Plus gewährt – ein Zuschuss von bis zu 50.000 Euro.

Ergänzt werden die Zuschüsse durch einen sogenannten Digitalkredit: Die LfA bietet zinsverbilligte Darlehen von bis zu 2 Millionen Euro an, die zusätzlich oder alternativ zu den Digitalbonus-Varianten genutzt werden können.

Antragstellung und Auszahlung:

Die Antragstellung für den Digitalbonus – ob in der Standard- oder Plus-Variante – erfolgt bei den Regierungen. Ihre Bezirksregierung entscheidet in diesem Fall direkt über die Förderung. Beim Digitalkredit sind zusätzlich die Hausbank und die LfA Förderbank Bayern eingebunden.

Anschließend erfolgt die Prüfung und die Kommunikation des Förderbescheides. Erst danach können Sie mit der Durchführung des Projektes beginnen. Nach Einreichung des Verwendungsnachweises wird der Betrag ausgezahlt.

Fördergegenstand:

Der Digitalbonus ermöglicht es vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, den digitalen Wandel durch Hard- und Software anzugehen und gleichzeitig in die IT-Sicherheit zu investieren. Bereits 2015 forderte der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) in ihrem Positionspapier zur Zukunftsstrategie Bayern Digital derartige Maßnahmen um KMUs bei ihren digitalen Strategien zu fördern.

Weitere Informationen zum Digitalbonus erhalten Sie hier und zum Digitalkredit der LfA hier.

Digitalisierung gelingt nur mit IT-Sicherheit

Jedes 2. Unternehmen wurde in den letzten beiden Jahren Opfer von digitaler Wirtschaftsspionage, Datendiebstahl oder Sabotage, geschätzter Schaden: 50 Mrd. Euro pro Jahr. Gerade Mittelständler sind noch nicht ausreichend gegen Gefahren aus dem Netz geschützt. Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, ist daher am 19.01.2016 mit Unternehmen, Verbänden, Wissenschaftlern und betroffenen Ressorts zum IT-Sicherheitsforum zusammen gekommen, um konkrete Ansätze für mehr IT-Sicherheit in der deutschen Wirtschaft zu benennen. Im Fokus stehen die Optimierung des Ordnungsrahmens und die Stärkung der nationalen und europäischen IT-Sicherheitswirtschaft.

Bundesminister Gabriel: „Eine erfolgreiche Digitalisierung gelingt nur mit IT-Sicherheit und diese geht uns alle an. Ohne vertrauenswürdige IT-Strukturen laufen wir Gefahr, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Deshalb wollen wir die IT-Sicherheit nachhaltig und effektiv stärken. Die Initiative „IT Sicherheit in der Wirtschaft“ unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen dabei. Diese werden wir in Zukunft weiter ausbauen.“

Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik: „Mit dem IT-Sicherheitsgesetz haben wir einen ersten bedeutenden Meilenstein umgesetzt. Das ist ein wichtiger Beitrag, damit die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands künftig zu den sichersten weltweit gehören. Als nächsten Schritt werden wir die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung weiterentwickeln.“

Weitere Informationen zur Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ finden Sie unter www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de.

Die Pressemitteilung des BMWi und weitere Informationen zum Thema IT-Sicherheit finden Sie hier.