Schlagwort-Archiv: IT-Sicherheit

Checkliste für Azubis: „IT-Sicherheit am Arbeitsplatz“

In den kommenden zwei Monaten starten Hunderttausende von Azubis in Deutschland ihre Ausbildung. Viele werden dann wahrscheinlich einen PC oder Laptop zugewiesen bekommen oder ein Smartphone für die Arbeit nutzen. Üblicherweise gibt dann die IT-Abteilung eine betriebliche Richtlinie an die Hand. Neben Tipps zur Konfiguration und Nutzung von geschäftlichen E-Mails und der Software, lohnt es sich für neue wie langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich jetzt auch mit der Sicherheit beim digitalen Arbeiten zu befassen. Denn der „Faktor Mensch“ spielt beim Schutz der Unternehmensnetze sowie der geschäftlichen Daten eine wichtige Rolle, um Sicherheitsvorfälle wie Ransomware oder Betrugsversuche zu vermeiden. Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Tipps für ein sicherheitsbewusstes Verhalten am digitalen Arbeitsplatz zusammen:

  • E-Mails kritisch prüfen
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Passwörtern
  • Schutz sensibler Daten auf PC, Laptop und Co.
  • Sichere Internetnutzung
  • Die eigene Rolle ernst nehmen

Weitere Informationen sowie eine geneuere Beschreibung der Checkliste finden Sie unter: www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/IT_Sicherheit_am_Arbeitsplatz.html

Quelle: www.bsi-fuer-buerger.de

Blockchain sicher gestalten

BSI veröffentlicht Eckpunkte zur IT-Sicherheit von Blockchain-Anwendungen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein Eckpunktepapier zur IT-Sicherheit von Blockchain-Anwendungen veröffentlicht. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde stößt das BSI damit einen gesellschaftlichen Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie, Behörden und Bürgern zur Gestaltung von sicheren Blockchain-Anwendungen an. Ziel ist es, sektorspezifische Empfehlungen zu formulieren.

Das Eckpunktepapier zur IT-Sicherheit von Blockchain-Anwendungen steht auf der Webseite des BSI zur Verfügung: Blockchain sicher gestalten – Eckpunkte des BSI (PDF, 80KB).

Quelle: www.bsi.bund.de

 

Allianz für Cyber-Sicherheit: Top 10 der Datenbank Sicherheitsanforderungen

Basierend auf umfangreichen Erfahrungen aus Teststellungen (Proof of Concept) und Implementierungen von Datenbanksicherheitslösungen hat McAfee eine Übersicht mit den zehn häufigsten Sicherheitsrisiken für Datenbanken zusammengestellt. Zu jedem Risikofaktor werden dabei technische und grundlegende organisatorische Maßnahmen zur Risikominimierung vorgestellt.

Weitere Informationen sowie die Übersicht finden Sie hier: www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/_/downloads/McAfee_Whitepaper.html

IT-Sicherheitstag Mittelfranken am 12. Dezember 2017

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken veranstaltet am 12. Dezember 2017 den ersten IT-Sicherheitstag Mittelfranken.

Sie haben die Möglichkeit als Teilnehmer an Workshops, Fachforen und einer begleitenden Fachausstellung teilzunehmen. Außerdem stehen Ihnen die Experten zu verschiedenen Problemstellungen für Fragen zur Verfügung und Sie können sich mit anderen Teilnehmern austauschen und untereinander vernetzen.

Als Aussteller haben Sie die Möglichkeit den Teilnehmern an Ihrem Unternehmensstand Ihre Lösungen und Produkte zum Thema Informationssicherheit vorzustellen.

Die Themenschwerpunkte sind:

  • Informationssicherheit als Fundament für erfolgreiche Digitalisierung
  • Die aktuelle Lage der Informationssicherheit
  • (Rechts-)Sicherheit beim Cloud Computing
  • Industrial IT-Security (Industrie 4.0 / IoT)
  • Social Engineering (Faktor Mensch)
  • Privacy & Compliance (EU-DSGVO / ISMS)
  • Internetsicherheit – Sicher im World Wide Web
  • Prävention und vorbeugende Maßnahmen

Die Veranstaltung findet in der IHK-Akademie von 9:00 – 18:00 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.it-sicherheitstag-mittelfranken.de

Kritische Schwachstellen in WLAN-Verschlüsselung – BSI rät zur Vorsicht

Der Sicherheitsstandard WPA2, der insbesondere zur Verschlüsselung von WLAN-Netzwerken empfohlen wird, ist über kritische Schwachstellen verwundbar. Betroffen sind demnach alle derzeit aktiven WLAN-fähigen Endgeräte in unterschiedlichen Ausprägungen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät dazu, WLAN-Netzwerke bis zur Verfügbarkeit von Sicherheits-Updates nicht für Online-Transaktionen wie Online Banking und Online Shopping oder zur Übertragung anderer sensitiver Daten zu nutzen.

„Nutzen Sie Ihr WLAN-Netzwerk so, als würden Sie sich in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen, etwa in Ihrem Lieblings-Café oder am Bahnhof. Verzichten Sie auf das Versenden sensibler Daten oder nutzen Sie dazu einen VPN-Tunnel. Auch das kabelgebundene Surfen ist weiterhin sicher. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter sensibilisieren und geeignete Maßnahmen zur Absicherung ihrer Firmennetzwerke ergreifen. Sicherheitsupdates wurden bereits von verschiedenen Herstellern angekündigt und sollten umgehend durch den Nutzer eingespielt werden, sobald sie zur Verfügung stehen,“ erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Im Industrieumfeld sollten Betroffene auf ihren Anlagenbauer oder Hersteller etwaiger verbauter WLAN-Komponenten zugehen.

Die WPA2-Schwachstellen ermöglichen Angreifern das Mitlesen und Manipulieren von Datenpaketen, die über ein WLAN-Netzwerk gesendet oder empfangen werden. Sie betreffen insbesondere Geräte mit Android und Linux-Betriebssystemen. Windows- und Apple-Betriebssysteme sind eingeschränkt betroffen, hier können die Schwachstellen derzeit nicht in vollem Umfang erfolgreich ausgenutzt werden. Um einen Angriff über die WPA2-Schwachstellen durchführen zu können, muss sich der Angreifer zudem im Funkbereich des WLAN-Signals aufhalten. Die Ursache der Schwachstellen sind Designfehler des zugrunde liegenden IEEE-Standards 802.11. Keinesfalls sollten Nutzer den WPA2-Sicherheitsstandard deaktivieren, da ältere verfügbare Sicherheitsstandards als unsicher gelten und dafür keine Patches zu erwarten sind.

Empfehlungen zum Umgang mit öffentlichen WLAN-Netzwerken gibt das BSI auf www.bsi-fuer-buerger.de

Quelle: www.bsi.bund.de

BSI-Veröffentlichung: Maßnahmen gegen Reflection Angriffe

DDoS über Bande? Was heißt das eigentlich? Das BSI beobachtet in den letzten Monaten eine deutliche Zunahme an Distributed-Denial-of-Service (DDoS) Angriffen, die sogenannte Reflection-Techniken einsetzen. Wie Sie sich vor dieser DDoS-Methode schützen finden Sie in d. BSI-Veröffentlichung zur Cyber-Sicherheit „Maßnahmen gegen Reflection Angriffe“.

Quelle: www.bsi.bund.de

Phishing: Unechte E-Mail in T-Online-Optik

Mit dem Betreff „Abonnieren von Cloud-Mail-Diensten“ kursiert zurzeit eine unechte E-Mail in T-Online-Optik im Netz. In ihr wird dazu aufgefordert, einen vermeintlichen Cloud Service über einen Link zu aktualisieren. Folgen Sie keinesfalls dem Link, da er auf eine Phishing-Seite führt. Hier möchten Internet-Kriminelle Ihre Login-Daten abfischen.

Details dazu gibt es auf der Polizei Prävention-Webseite der Polizei Niedersachsen: www.polizei-praevention.de/aktuelles/t-online-kunden-aufgepasst.html

Woran Sie Phishing-E-Mails und -Webseiten besser erkennen können, erfahren Sie auf der Webseite des „BSI für Bürger“: www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/SpamPhishingCo/spamPhishingCo_node.html

Quelle: www.bsi.bund.de

Spam: Vorsicht vor angeblichen E-Mails von Banken

Internet-Kriminelle haben ein besonderes Interesse an Bankdaten. Denn mit den richtigen Zugangsdaten für das Online-Banking können die Angreifer schnell Geld erbeuten. Deswegen kreieren die Kriminellen immer authentischer wirkende E-Mails, die sie im Namen einer Bank versenden. Blickt man etwas genauer hin, lässt sich jedoch oft erkennen, wie dreist die gestellten Forderungen sind. Zuletzt berichtete das Onlineportal Spam-Info über eine unechte E-Mail der Commerzbank, in der Kriminelle aufgrund einer angeblichen, rechtlich verpflichtenden Umstellung eine Kopie der iTAN-Liste des Empfängers fordern. Lassen Sie diese E-Mail unbeantwortet und löschen sie sie sofort. Banken oder seriöse Firmen fordern ihre Kunden niemals per E-Mail oder per Telefon zur Eingabe von vertraulichen Informationen auf. BSI für Bürger gibt Ihnen Tipps, wie Sie solche gefälschten E-Mails erkennen und sich vor Betrug schützen können: www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/SpamPhishingCo/Phishing/Schutzmassnamen/schutzmassnamen_node.html

Zum Artikel auf Spam-Info: Commerzbank Phishing zur Entwertung iTAN Liste fotografieren: www.spam-info.de/9374/commerzbank-phishing-zur-entwertung-itan-liste-fotografieren/

Quelle: www.bsi.bund.de