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Malware: Neue Version des Android-Trojaners Marcher im Umlauf

Mit Banking-Trojanern wie Marcher zapfen Internet-Kriminelle die Kommunikation zwischen Nutzern und deren Bank an, um an PINs und TANs zu gelangen. Durch deren Missbrauch kann den Kontobesitzern ein erheblicher finanzieller Schaden zugefügt werden. Laut einem Bericht von ZDNet wurde nun eine neue Version der Malware Marcher entdeckt, die speziell auf Android-Betriebssysteme ausgerichtet ist. Der Trojaner versteckt sich in einem angeblichen Update für den Adobe Flash Player. Bisher wurde die Schadsoftware nur über Drittanbieter-Webseiten und nicht über den Google Play Store angeboten. Das angebotene Update sollte daher auf keinen Fall zugelassen werden. Falls sich Marcher bereits auf Ihrem Smartphone eingerichtet hat, finden Sie auf der Webseite BSI für Bürger Tipps zur Infektionsbeseitigung:
www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/BotNetze/Avalanche/Schadsoftware/Marcher.html

Zum Artikel von ZDNet: Banking-Malware für Android gibt sich erneut als Software-Update aus: www.zdnet.de/88302357/banking-malware-fuer-android-gibt-sich-erneut-als-software-update-aus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rss

Quelle: www.bsi.bund.de

Schutzmaßnahmen gegen Ransomware

Erpressungs-Trojaner wie Locky, TeslaCrypt, oder trun kursieren derzeit weltweit und infizieren Tausende Rechner.  Hat die Ransomware einen Rechner infiziert, ist diese in der Lage, eine Reihe von Dateiformaten auf dem Rechner des Nutzers zu identifizieren und die entsprechenden Dateien zu verschlüsseln. Solch eine Cyberattacke kann für kleine und mittelständische Unternehmen existenzbedrohende Folgen haben, falls im Vorfeld  keine Sicherheitsvorkehrungen getroffon worden sind. Es wird daher geraten regelmäßig das eigene System mithilfe von Backups zu sichern und Lösegeldforderungen nicht nachzukommen, da nicht gewährleistet ist, dass die Hacker die verschlüsselten Daten nach Zahlung wieder freigeben.

So können Sie sich schützen:

  • Regelmäßig Back-ups erstellen
  • Makros deaktivieren
  • Eingehende E-Mails müssen aufmerksam gelesen und auf Plausibilität überprüft werden
  • Rechnungen und andere Dokumente im Anhang der empfangenen E-Mail stets kritisch hinterfragen bevor diese geöffnet werden
  • Stets aktuellen Virenscanner installieren, sowie Updates regelmäßig herunter laden
  • Betriebssystem stets auf dem neuesten Stand halten
  • Stets aktuelle Versionen von installierten Programmen erwenden
  • Back-up-Medien von dem Rechner trennen, damit diese nicht auch verschlüsselt werden können, beispielsweise eine USB-Festplatte, einen USB-Speicherstick oder einen vertrauenswürdigen Cloud-Speicher verwenden
  • Das Speichermedium für die Datensicherungen nicht dauerhaft mit dem Computer verbinden
  • Einige ausgewählte Dateien sollen überprüft werden, ob sich die gesicherten Daten auch tatsächlich wiederherstellen lassen
  • Nur mit eingeschränkten Benutzerrechten arbeiten

Weitere Informationen über Ransomware finden Sie hier.

Fast 2/3 der Android-Schädlingen zielen direkt auf das Geld der Anwender ab

60 Prozent aller zwischen August 2013 und Juli 2014 von Kaspersky Lab weltweit registrierten Angriffe auf Android-Nutzer zielen auf den Geldbeutel der Besitzer ab. In knapp zwei Prozent aller Fälle sind Bank-Trojaner im Spiel. Der Löwenanteil der Angriffe entfällt jedoch auf SMS-Trojaner. Dies geht aus einer von Kaspersky Lab zusammen mit der internationalen Polizeibehörde INTERPOL durchgeführten Studie hervor, bei der die weltweite Gefahrenlage für Besitzer von mobilen Geräten mit Android-Betriebssystem analysiert wurde.

Mehr erfahren Sie hier.

Mobile Finanz-Malware mit Ransomware-Fähigkeit – deutschsprachige Nutzer bereits betroffen

Svpeng kombiniert die Funktionen einer Finanz-Malware mit Ransomware-Fähigkeiten, bei denen das Schadprogramm attackierte Smartphones mit einer Verschlüsselung sperrt und die Freigabe mit einer „Lösegeldzahlung“ erpresst.

Mehr erfahren Sie unter: http://newsroom.kaspersky.eu/de/texte/detail/article/mobiler-trojaner-svpeng-auf-dem-weg-zu-uns/